Oper

Die Entführung aus dem Serail

Wolfgang Amadeus Mozart

Singspiel in drei Aufzügen, Text von Johann Gottlieb Stephanie d. J.

In deutscher Sprache mit Übertiteln


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Wie viel Treue kann man von seinem Partner erwarten? Und wie viel von sich selbst? Wo beginnt Fremdgehen? In dem Moment, in dem man sich zu einem anderen hingezogen fühlt? Oder erst, wenn man sein Begehren formuliert oder gar auslebt? Auch von diesen Fragen handelt Mozarts Türkenoper „Die Entführung aus dem Serail“. Bassa Selim, der Konstanze in sein fremdes Reich entführt hat und sie auffordert, sich ihm freiwillig hinzugeben, wird zum Auslöser für eine Beziehungskrise zwischen Konstanze und Belmonte. Leichter hat es Blonde, die von des Bassas Haremswächter Osmin physisch bedrängt wird und scheinbar neben ihren Gefühlen auch ihren rechtmäßigen Liebhaber Pedrillo fest im Griff hat. Doch sind sie noch dieselben, wenn ihre Männer sie schließlich zurück entführen? Eva-Maria Hockmayr verhilft altbekannten Opernhandlungen zu überraschender Wirkung, indem sie konsequent dem subjektiven Blick einzelner Figuren auf ihre Geschichte folgt. Mit derartigen Lektüren von „Otello“ in Freiburg, „Pelleas et Melisande“ in Aachen und „Madama Butterfly“ in Weimar feierte sie große Erfolge und inszeniert nun u.a. an der Oper Frankfurt und der Staatsoper Berlin.

 

Pressestimmen

„Sophia Brommer singt die Konstanze lyrisch warm, mit Anflügen intensiver Dramatik, mit einer auch in der Höhe noch schönen, nicht schrillen Stimme und mit sicheren Koloraturen. Dirk Kaftans Zugang zur „Entführung“ ist völlig unsüßlich, bis zum Scharfkantigen gesteigert. Er lässt den Orchester-Motor dramatisch heißlaufen.“ (Kronen Zeitung)

 

„Auf der fabelhaft wendigen Bühne von Esther Dandani und Julia Rösler, die auch die originellen Kostüme geliefert hat, wird hohes Niveau geboten.“ (Kleine Zeitung)

 

„Mozarts Musik lädt jedoch zum Genießen ein und die Inszenierung von Eva-Maria Höckmayr regt zum Nachdenken an und zeigt bekannte Favoriten aus neuem Blickwinkel.“ (bachtrack)

 

„Mit neuen Zwischentexten und ambitioniert spielenden Sängern entsteht eine fast kammerspielartige Dichte, die Musik bildet dabei die inneren Vorgänge ab.“ (APA)

Wissenswertes rund um die Produktion

Vorstellungen

Derzeit keine