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19.01.2017

Kein alter Zopf…

Dass Johann Sebastian Bach absolut kein alter Zopf ist, beweist das Familien- & Schülerkonzert „Bach für Kinder“. Es ist noch einmal am Sonntag, 22. Jänner, um 11 Uhr zu erleben.  

Obwohl Johann Sebastian Bach eine Perücke trug, war er überhaupt kein alter Zopf. Bei ihm zu Hause wuselten ständig Kinder herum und in der Schule, wo er unterrichtete, war es noch viel mehr! Von welcher Schule die Rede ist? Und welch wunderbare Musik dieser Perückenträger komponiert hat? All das und noch viel mehr erfahren Kinder ab 7 Jahren im nächsten Familien- und Schülerkonzert an der Oper Graz. Mit dabei: die jüngsten Sänger des Operhauses, die Kinder der Singschul‘.

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18.01.2017

RING AWARD 2017: Die Nominierungen für das FINALE

Am 13. und 14. Jänner standen die Studiobühne der Oper Graz und das Next Liberty im Zeichen des Internationalen Wettbewerbs für Regie und Bühnengestaltung, des RING AWARD 2017.

 

29 Künstlerinnen und Künstler in 11 Teams hatten sich für das Semifinale qualifiziert und waren aus ganze Europa angereist, um „ihre“ Version des „Don Pasquale“ der hochkarätig besetzen RING AWARD-Jury (Vorsitz Oper Graz Intendantin Nora Schmid) und dem Publikum zu präsentieren und beide zu überzeugen.

 

Es kann nur drei geben …

Die Nominierungen für das Finale im Juni im Schauspielhaus Graz sind:

Barbora Horáková Joly (CZ) / Cornelia Schmidt (D) 

Sergei Morozov  (RUS) / Aleksandra Alekseeva (RUS) 

Valentin Schwarz (A) / Andrea Cozzi (I)    

 

Ebenfalls verliehen wurde ein Publikumspreis, dieser ging (ebenfalls) an:

Valentin Schwarz (A) / Andrea Cozzi (I)    

Und wie geht es weiter…?

 

Bevor es in Graz wieder ernst wird für die noch verbleibenden drei Teams, geht der RING AWARD im Mai allerdings „on tour in styria“ – vom 16. bis 18. Mai wird der RING AWARD gemeinsam mit Oper und Schauspielhaus im CCW in Stainach, im THEO und Oberzeiring und im GREITH-Haus in St. Ulrich ein Team präsentieren. Oper und Schauspielhaus werden dann bereits ihren Spielplan für die Saison 2017/18 vorstellen. Welches Team diese Reise begleiten wird, wird noch bekannt gegeben.

 

#SaveTheDate für den 24. und 25. Juni 2017 und das große FINALE im Schauspielhaus Graz!

 

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MIYUS Tatjana 2015
14.01.2017

Nachgefragt bei Tatjana Miyus

Nachdem Tatjana Miyus als Lisette das Publikum von „La Rondine“ begeistert hat, hat sie den Dramaturgen Bernd Krispin die Geheimnisse im Leben einer Sopranistin erahnen lassen…

 

Nachdem Tatjana Miyus als Lisette das Premierenpublikum von „La Rondine“ wahrhaft begeistert hat, hat sie am nächsten Morgen den Dramaturgen Bernd Krispin erahnen lassen, dass es im Leben einer Sopranistin mehr Geheimnisse gibt, als sie selbst Puccini hätte komponieren können.

 

In „La Rondine“ schlüpft das Kammermädchen Lisette in die Garderobe ihrer Herrin Magda, um einen tollen Abend zu erleben. Würden Sie sich auch privat gern mal als jemand anderer ausgeben, um einen unbeschwerten Abend zu verbringen? Oder ist Tatjana Miyus schon aufregend genug?

 

Mit all den Rollen, die ich in den letzten Monaten singen durfte – ob Micaëla in „Carmen“, Susanna in „Susannens Geheimnis“ oder soeben Lisette in „La Rondine“ – habe ich großes Glück gehabt, denn ich musste mir keine Maske anlegen, sondern in all diesen Figuren steckt schon sehr viel von Tatjana Miyus drinnen. Wieviel, das bleibt natürlich mein Geheimnis, denn jede Frau braucht ihre Geheimnisse. Nur so viel möchte ich verraten: Gestern auf der Premierenfeier hat es noch lange gedauert, bis ich mich von der Lisette verabschiedet habe, um dann wieder ganz Tatjana zu werden.

 

Vor einigen Spielzeiten haben Sie als Musetta in „La Bohème“ ein Verhältnis mit Marcello, dem Bariton, gehabt. In „La Rondine“ ist Ihr Bühnenpartner Prunier ein Tenor. Mit welcher Stimmlage lassen sich die schöneren Duette singen?

 

Das kann man eigentlich gar nicht vergleichen. Ein Tenor ist nun einmal ein Tenor! Da kommen Feuer und Leidenschaft zum Klingen und sehr viele Emotionen, die ihre Wirkung nicht verfehlen. Mit einem Bariton ist das etwas ganz anderes, denn da ist nicht nur die Stimmlage tiefer, da sind auch die Gefühle tiefer, und außerdem lässt sich intensiver flirten.

 

In vielen Werken Puccinis sterben die Frauenfiguren, man denke nur an Mimì, Tosca, Madame Butterfly und Schwester Angelica. In „La Rondine“ aber fließt gar kein Blut. Was also macht diese besondere Oper von Puccini so reizvoll?

 

Na, Gott sei Dank wird nicht immer gestorben! Ich glaube nämlich, dass Puccini keine Lust mehr auf den Tod gehabt hat und dass er deswegen diese Partitur geschrieben hat, die nach Leichtigkeit und Walzer duftet. Lisette hat versucht, am Theater unterzukommen, und das war ein Fehler. Aber der Fehler bringt sie nicht um, und das Leben geht weiter.

 

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SPADACCINI Mickael
12.01.2017

Nachgefragt bei Mickael Spadaccini

Vor der Premiere von „La Rondine“ hat der Tenor Mickael Spadaccini Zeit gefunden, um dem Dramaturgen Bernd Krispin seine Begeisterung für Puccini, seine Magda und für Graz zu bekunden.

Zwischen Generalprobe und Premiere hat der Tenor Mickael Spadaccini, der in der Grazer Erstaufführung von „La Rondine“ als Ruggero gastiert, Zeit gefunden, um dem Dramaturgen Bernd Krispin seine Begeisterung für Puccini, seine geliebte Magda und für Graz zu bekunden.

 

Seit Ihrem Debut im Jahre 2008 hat sich Ihr Repertoire beeindruckend entwickelt, denn es umfasst mittlerweile mehr als dreißig Partien. Hiebei spielt Puccini eine bedeutende Rolle. Welche seiner Partien sind Ihnen denn die liebsten?

 

Ich liebe Puccini in seiner Gesamtheit und kann eigentlich gar nicht so genau sagen, dass ich eine bestimmte Rolle bevorzugen würde. Gesungen habe ich bereits die Titelpartie in „Edgar“, den Pinkerton in „Madama Butterfly“, auch den Ruggero habe ich schon in einer Inszenierung von José Cura dargestellt. Aber ganz besonders gern singe ich den Des Grieux in „Manon Lescaut“ und den Cavaradossi in „Tosca“, den ich schon vierzig Mal gesungen habe. Puccini hat die Fähigkeit, das menschliche Gefühl in der höchsten Intensität zum Klingen zu bringen.

 

Ruggero liebt Magda überschwänglich und möchte mit ihr eine gemeinsame Zukunft aufbauen. Was ist für Ruggero das Besondere an dieser Frau?

 

Magda ist eine junge und noch dazu schöne Frau, die sehr viel Erfahrung hat, im Leben, aber auch in der Liebe. Sie eröffnet Ruggero eine aufsehenerregende Perspektive auf die Welt, und Magdas Blick auf die Welt ist so ganz anders als sein konventionelles Leben auf dem Lande, wo er aufgewachsen ist. Und diesen Gegensatz findet er reizvoll.

 

Hatten Sie während der Probenzeit die Gelegenheit, etwas von Graz zu sehen? Haben Sie einen Lieblingsplatz in dieser Stadt entdeckt?

 

Ich liebe Graz! Die Stimmung an der Oper  ist wunderbar, und alle Leute sind so freundlich zu mir. Die Stadt ist reizvoll und wunderschön, auch wenn es während der Probenzeit wirklich sehr kalt war. Ich spaziere gern den Schlossberg hinauf, geh dort im Restaurant essen und genieße den atemberaubenden Blick auf Graz.

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04.01.2017

Nachgefragt bei Marco Comin

„La Rondine“ kommt am 12. Jänner zur Grazer Erstaufführung. Während der Proben unter der Regie von Rolando Villazón hat Marco Comin Zeit für ein Gespräch gefunden.

Hundert Jahre nach der Uraufführung kommt endlich Giacomo Puccinis „La Rondine“ („Die Schwalbe“) zur Grazer Erstaufführung. Während die Proben unter der energiegeladenen Regie von Rolando Villazón auf den Premierentermin am 12. Jänner 2017 zusteuern, hat der musikalische Leiter Marco Comin Zeit gefunden, mit Dramaturg Bernd Krispin über den besonderen Zauber und reizvollen Charme dieses Stücks und zugleich die Bitterkeit einer unerfüllten Liebe zu sprechen.

Was ist das Charakteristische am Konversationston dieses Stücks, das ursprünglich zwar als Operette geplant war, das dann aber eine vollblütige, durchkomponierte Oper wurde?

Die Leichtigkeit und Lebendigkeit – sowohl im Umgang mit der Sprache als auch in der Musik – erklärt sich aus dem Stoff, der nicht so tragisch ist wie Puccinis andere Opern. Zwar ist das Ende von „La Rondine“ bitter und melancholisch, aber eben nicht tragisch. Da also der Stoff anders geartet ist, ist es auch notwendig, mit der Sprache anders umzugehen, und zwar leichter. Eine solche Leichtigkeit findet man aber schon in den ersten beiden Bildern von „La Bohème“ und wird man dann später auch in „Gianni Schicchi“ feststellen können.

 

Magda, die Schwalbe im goldenen Käfig des reichen Bankiers Rambaldo, sehnt sich danach, noch einmal Glück empfinden zu können, ohne dass Geld im Spiel ist. Wie beschreibt Puccini die Sehnsüchte, aber auch die Zweifel dieser Frau?

Puccini gelingt es, mit ganz wenigen Mitteln durch seine Musik eine Situation perfekt zu beschreiben. Sofort weiß der Zuschauer, wenn eine Szene melancholisch, spannend oder lustig gemeint ist. Sicher ist in diesem Zusammenhang die Orchestration wichtig, aber um eine Situation so präzise und klar zu umreißen, da spielt beispielsweise auch die Harmonie eine primäre Rolle. Schubert übrigens hat auch diese Fähigkeit, so rasch eine Situation zu schildern.

Der Walzer, der im ersten Akt Magdas Erzählung vom Tanzvergnügen in ihrer Jugend unterlegt, ist völlig anders als der Walzer im zweiten Akt, wenn wirklich getanzt wird. Mit zarten Farben malt er melancholische, nostalgische und zärtliche Stimmungen, und mit vehementen Gesten und starken Farben schildert er im dritten Akt die Verzweiflung.

 

Puccini hat auch eine Version des Schlusses komponiert, in dem Ruggero Magda verlässt, sobald er über ihre Vergangenheit Bescheid weiß.

Und diese Version ist auch die uninteressanteste, weil zu konventionell. Denn es ist für den Zuschauer viel schmerzlicher mitzuerleben, dass am Ende des Stücks niemand stirbt, aber dass Magda nicht den Mut hat, das Geld hinter sich zu lassen und bei Ruggero zu bleiben. Diesen Schritt schafft sie nicht. So ist dieser Schluss vielleicht noch grausamer als der von „La Bohème“, denn der Tod hat dort auch etwas Befreiendes. In „La Rondine“ aber lebt Ruggero im schmerzhaften Wissen weiter, dass Magda weiterlebt, aber dass er nicht mit ihr leben kann. Das ist bitter!

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04.01.2017

Probenbeginn für die Zirkusprinzessin

Ein neues Jahr beginnt und damit auch die Arbeit an neuen Produktionen. Die Manege für unsere Zirkusprinzessin nimmt Gestalt an.

 

Erinnerungen an eine vergangene, magische Künstlerwelt, in der Phantasie und Wirklichkeit verschmelzen, erwachen ab dem 11. Februar 2017 auf der Bühne der Oper Graz zu neuem Leben. Leidenschaftliche Melodien treffen auf exotische Rhythmen. Für diese mitreißende Operette wurde einer der erfolgreichsten Theaterautoren und Regisseure verpflichtet. Peter Lund, der neben der Oper Graz u.a. an den Staatstheatern Braunschweig, Saarbrücken, Darmstadt, am Landestheater Linz, an der Volksoper Wien („Frau Luna“) und bei den Seefestspielen Mörbisch arbeitete, führte in einem besonderen Konzeptionsgespräch nicht nur das Ensemble der Oper Graz in seine Vorstellungen ein, sondern zum ersten Mal auch die Mitglieder des Förderkreises. Gemeinsam durften wir uns ein erstes Bild der Inszenierung machen und sind schon sehr gespannt auf die Premiere von Emmerich Kálmáns „ Die Zirkusprinzessin“ am 11. Februar 2017. 

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04.01.2017

Wünsch dir was!

Zum Saisonabschluss servieren wir Ihnen ein illustres musikalisches 13 Gänge-Opernmenü. Und Sie können die Gänge selber mitbestimmen – also bestellen!
 

 

Als Saisonabschluss servieren das Grazer Philharmonische Orchester unter der Leitung seines Chefdirigenten Dirk Kaftan, der Chor und das Soilstenensemble der Oper Graz ein Wunschkonzert als vielfältiges musikalisches 13-Gänge-Opernmenü. Und Sie können die Gänge selber mitbestimmen – also bestellen!
Ihre „Speisekarte“ finden Sie ab sofort bei Ihrem Vorstellungsbesuch im Foyer der Oper Graz, links der Feststiege und tagsüber im Ticketzentrum am Kaiser-Josef-Platz 10. An beiden Orten steht auch die „Wunschbox“ wo Sie Ihren ausgefüllten Wunschzettel einwerfen können.

„Wünsch dir was!“  Konzert zum Saisonabschluss
Sonntag, 25 Jun 2017, 19.30 Uhr

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