Zoltán Nyári


Zoltán Nyári erhielt 1993 in seiner Heimatstadt Budapest seinen Abschluss im Fach Schauspiel für Theater machte. Mit dem professionellen Gesangsunterricht bei Lehrern wie Magda Nádor ergänzte er anschließend seine Ausbildung. Zoltán Nyári wurde 1996 Mitglied des Operetten-Theaters Budapest, dessen Tourneen ihn nach Deutschland, in die Niederlande, in die USA und nach Japan führten. Nachdem er in zahlreichen Musicals und Operetten mitgewirkt hatte, liegt sein Fokus mittlerweile auf dem Opernrepertoire. 2005 wurde Mitglied am Magyar Állami Operaház. Zu seinen Partien zählen Alfredo („La traviata“), Froh („Das Rheingold“), Hoffmann, Lenski („Eugen Onegin“), Cassio („Otello“), Prinz („Rusalka“), Rodolfo („La Bohème“), Cavaradossi („Tosca“), Narraboth („Salome“). 2005 wurde ihm der „Jászai Mari“-Preis verliehen, und beim Mezzo Television Opern-Wettbewerb in Szeged gewann er 2009 den Ersten Preis (bester männlicher Darsteller und Publikumspreis). Im Rahmen des Wettbewerbs war er in David Alagnas „Le dernier jour d’un condamné“ in Debrecen und in Tobias Pickers „Emmeline“ in New York City zu erleben. An der Semperoper Dresden ist Zoltán Nyári regelmäßig als Gast zu hören, u. a. als Don José („Carmen“) und Prinz in „Rusalka“. Als Prinz debutierte er an der Oper Frankfurt, und sein Rollendebut als Paul in „Die tote Stadt“ gab er im Rahmen des Budapester Frühlingsfestivals. Mit letzterer Partie präsentierte er sich 2015 erstmals dem Grazer Opernpublikum. Nun kehrt er in der Saison 2016/17 an die Oper Graz zurück, um hier sein Rollendebut als Tristan zu geben.

 

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