Rolando Villazón


Inszenierung

Durch seine einzigartig fesselnden Auftritte in den führenden Opernhäusern und Konzertsälen der Welt hat sich Rolando Villazón als einer der führenden Tenöre der Gegenwart etabliert. Er ist einer der vielseitigsten unter den heute tätigen Künstler: Neben seiner Bühnenkarriere ist er auch als Regisseur, Schriftsteller und TV-Persönlichkeit bekannt. Rolando Villazón wurde in der internationalen Musikszene rasch bekannt, nachdem er 1999 mehrere Preise bei Plácido Domingos „Operalia“-Wettbewerb gewonnen hatte (u. a. den Zarzuela-Preis und den Zuschauerpreis). Noch im gleichen Jahr folgten sein europäisches Debut als Des Grieux in Massenets „Manon“ in Genua sowie seine Debuts an der Opéra de Paris als Alfredo („La Traviata“) und als Macduff („Macbeth“) an der Staatsoper Berlin.
Rolando Villazón ist regelmäßiger Gast an den Staatsopern in Berlin, München und Wien, der Mailänder Scala, dem Royal Opera House Covent Garden, der Metropolitan Opera New York sowie der Salzburger Festspiele. Der Tenor tritt außerdem in allen bedeutenden Konzertsälen auf und arbeitet mit führenden Orchestern und Dirigenten wie Daniel Barenboim und Yannick Nézet-Séguin.
2011 debutierte Rolando Villazón in Lyon als Regisseur und inszenierte seither für das Festspielhaus Baden-Baden, an der Deutschen Oper Berlin sowie der Volksoper Wien. 2007 wurde Rolando Villazón Exklusivkünstler für die Deutsche Grammophon und veröffentlichte seither über zwanzig CDs und DVDs, die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden. Er wurde mit vielen bedeutenden Preisen ausgezeichnet und erhielt den Titel eines Chévalier de l’Ordre des Arts et des Lettres, eine der höchsten Auszeichnung im Bereich der Kunst und Literatur in Frankreich, wo er gegenwärtig lebt. Rolando Villazón ist Botschafter der Red Noses Clowndoctors International und Mitglied des Collège de Pataphysique de Paris.
An der Oper Graz ist in der Spielzeit 2016/17 seine Inszenierung von „La Rondine“ zu sehen.