Marco Comin


Der Venezianer Marco Comin ist seit 2012/13 Chefdirigent am Staatstheater am Gärtnerplatz in München, wo er für Honeggers „Johanna auf dem Scheiterhaufen“, „Semele“, „Die Entführung aus dem Serail“, Tschaikowskis „Iolanta“, „Aida“, die Uraufführung von Cerhas „Onkel Präsident“, „Peter Grimes“, Richard Strauss’ Ballett „Schlagobers“, „La sonnambula“ sowie jüngst für „King Arthur“ gefeiert wurde. Als Operndirigent gastierte er an der Staatsoper Budapest („Tosca“, „Carmen“, Otello“ und 2017 „Aida“), Staatsoper Stuttgart („Luisa Miller“ und 2016/17 „Nabucco“) und an der Komischen Oper Berlin („Le nozze di Figaro“).
Marco Comin studierte am Conservatorio di Musica „Benedetto Marcello“ Venedig sowie an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Nach dem Studium war er Zweiter Kapellmeister am Deutschen Nationaltheater in Weimar, wo er „Nabucco“, „Tosca“, „Guillaume Tell“ und Reimanns „Melusine“ dirigierte. 2008 wurde er Erster Kapellmeister und Stellvertretender GMD am Staatstheater Kassel. Dort war er mit „Don Giovanni“, „Lucia di Lammermoor“, „Faust“, „Otello“, „La Bohème“, Brittens „A Midsummernight’s Dream“ und vielen Sinfoniekonzerten erfolgreich. Konzerte dirigierte er u. a. mit den Münchner Philharmonikern, der Nordwest Deutschen Kammerphilharmonie, der Philharmonie Essen, der Mecklenburgischen Staatskapelle und der Jenaer Philharmonie. 2014 führte ihn eine Konzerttournee mit dem Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz nach Mexiko.
Mit der „Entführung aus dem Serail“ gab er 2015/16 sein Debut an der Oper Graz, an die er 2016/17 mit „La Rondine“ zurückkehrt.