Jochen Kupfer


Geboren in Grimma (Sachsen), studierte Jochen Kupfer Gesang bei Helga Forner (Musikhochschule Leipzig), besuchte Meisterklassen bei Theo Adam, Elisabeth Schwarzkopf sowie Dietrich Fischer-Dieskau und ergänzt seine Studien bei Rudolf Piernay, Harald Stamm und Dale Fundling. Neben Engagements an der Semperoper Dresden und dem Staatstheater Nürnberg führten ihn Gastengagements nach Tokyo, Strasbourg, Buenos Aires, an die Opernhäuser in Hamburg, Leipzig, Zürich, Berlin (Komische Oper, Staatsoper) und München (Staatsoper).
Viel beachtete Rollendebuts der vergangenen Spielzeiten waren Mandryka („Arabella“), Kurwenal („Tristan und Isolde“), Gunther („Götterdämmerung“), Orest („Elektra“), Guillaume Tell, Giorgio Germont („La Traviata“), Escamillo („Carmen“), Pizarro („Fidelio“) und Besenbinder („Hänsel und Gretel“).
Als „einfach brillant“ („Opernwelt“) beurteilte die Presse sein Debut 2011 als Beckmesser in „Die Meistersinger von Nürnberg“. 2016 debutierte er mit dieser Partie beim Glyndebourne Opera Festival.
Jochen Kupfer sang unter der Leitung namhafter Dirigenten und gastierte weltweit mit Liederabenden und Konzerten sowie bei Festivals. 2016 wurde Jochen Kupfer zum Bayerischen Kammersänger ernannt.
2016/17 debutiert er u. a. als Wozzeck (Staatstheater Nürnberg) sowie als Lindorf/Coppélius/Dapertutto/Dr. Miracle („Hoffmanns Erzählungen“, Volksoper Wien).
Nach seinen Grazer Gastspielen als Wolfram („Tannhäuser“) und Don Giovanni kehrt er als Kurwenal („Tristan und Isolde“) in dieser Saison an die Oper Graz zurück.