Gun-Brit Barkmin


Solistin

Gun-Brit Barkmin studierte Gesang in Rostock und Dresden. Im Jahr 2000 wurde sie Ensemblemitglied an der Komischen Oper Berlin. Dort war sie als Marie („Wozzeck“), Alice Ford („Falstaff“), Rosalinde („Die Fledermaus“), Mimì („La Bohème“), Jenůfa, Sylvia Varescu („Die Csárdásfürstin“), Ghita (in Zemlinskys „Der Zwerg“) und Gouvernante („The Turn of the Screw“) zu erleben. Die Verkörperung anspruchsvoller Charakterrollen wie Jenůfa und Marie in Berlin, Salome am Opernhaus Zürich, in Tokio, Wien und Prag, Elsa („Lohengrin“) und Chrysothemis („Elektra“) in Leipzig, Ellen Orford („Peter Grimes“) an der Deutschen Oper am Rhein, sowie Elisabeth I. (in Brittens „Gloriana“) in Prag ist zu einem wichtigen Bestandteil ihres Repertoires geworden. Weitere Interpretationen umfassen Emilia Marty („Die Sache Makropulos“) in Prag, Laura (in Hindemiths „Neues vom Tage“) in Ancona, Anna („Die sieben Todsünden“) in Lyon, Edinburgh, Rio de Janeiro und bei den Bregenzer Festspielen, Bianca (in Zemlinskys „Eine florentinische Tragödie“) in Toronto und Lyon sowie „Ariadne auf Naxos“ in Leipzig. In den vergangenen Spielzeiten sang sie an der Wiener Staatsoper Ellen Orford und Salome (unter Andris Nelsons), Sieglinde („Die Walküre“) unter Jeffrey Tate und Cornelius Meister, Chrysothemis unter Peter Schneider, weiters Ariadne. Hinzu kommen bei den Salzburger Festspielen Birtwistles „Gawain“ und Verdis Lady Macbeth in Essen, schließlich Salome unter Charles Dutoit.
Zur Eröffnung der Saison 2016/17 gastiert sie erstmals an der Oper Graz und gibt hier ihr Rollendebut als Isolde.

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Aufführungen mit Gun-Brit Barkmin
Derzeit keine