Aurelia Florian


Die Sopranistin Aurelia Florian stammt aus Rumänien, wo sie ihre musikalische Ausbildung (Gesang und Klavier) an der Transsylvanischen Universität Brasov abschloss. Von 2008 bis 2010 war sie Mitglied der Rumänischen Nationaloper Bukarest, wo sie u. a. Norina („Don Pasquale“) und die Titelpartien der Donizetti-Raritäen „Parisina d’Este“ und „Gemma di Vergy“ gesungen hat. In ihrer Heimat sang sie zudem das Sopran-Solo in Mahlers Symphonie N° 4 und in Peter Ruzickas Oper „Celan“.
Ihren internationalen Durchbruch feierte sie als Lida („La battaglia di Legnano“) 2012 in Parma. Es folgten Luisa Miller an der New Israeli Opera Tel Aviv, wo sie später auch als Violetta Valery („La Traviata“), Magda („La Rondine“) und Juliette („Roméo et Juliette“) gastierte. Weitere Gastspiele führten sie erneut nach Parma (Amalia in „I Masnadieri“ und Desdemona in „Otello), als Violetta Valery an die Bayerische Staatsoper München, nach Zürich, Oslo und Savonlinna, sowie als Donna Anna („Don Giovanni“) und Magda an die Deutsche Oper Berlin.
2016/2017 gab sie ihr Rollendebut als Mimì („La Bohème) in Tokyo, und in Planung sind Marguerite („Faust“) in Tel Aviv sowie „La Traviata“ an der San Francisco Opera.