Aleš Briscein


Aleš Briscein studierte Operngesang am Prager Konservatorium und in Pilsen. Regelmäßig ist er an der Staatsoper und am Nationaltheater in Prag zu sehen, wo er u. a. Belmonte, Tamino, Almaviva, Nemorino („L’elisir d’amore“), Alfredo Germont, Jiří („Der Jakobiner“) und Boris (in Robert Wilsons Inszenierung von „Katja Kabanowa“) singt.
Internationale Gastspiele führten ihn nach Antwerpen (Tambourmajor in „Wozzeck“), an die Komische Oper Berlin (Ferrando in „Così fan tutte“), nach Nantes (Podhájský in Smetanas „Zwei Witwen“), an die Opéra National de Paris (Jaquino in „Fidelio“, Jeník in „Die verkaufte Braut“, Ariadne auf Naxos, Elektra, Gregor in „Die Sache Makropoulos“, „The Rake’s Progress“), nach Tokio, Vancouver, an das Teatro Real in Madrid, an die Volksoper Wien (Prinz in „Rusalka“), nach Valencia (Jeník) und Ostrava (Roméo in „Roméo et Juliette“ und Jarek in „Die Teufelswand“), zu den Proms nach London (Janáčeks „Das Schicksal“), an die Oper Frankfurt („Die Ausflüge des Herrn Brouček“) sowie zu den Festspielen von Salzburg (Janek in „Die Sache Makropoulos“) und Erl („Lohengrin“). Als Števa Buryja („Jenůfa“) gastierte er in Mexico City und an der Bayerischen Staatsoper München.
Darüber hinaus singt er Sakralmusik von Bach, Haydn, Mozart, Rossini, arbeitet mit dem Tschechischen Rundfunk und Fernsehen zusammen, und auf CD liegt Pavel Haas’ Oper „Der Scharlatan“ vor.
An der Oper Graz gastierte er bereits als Laca Klemeň („Jenůfa“) und Camille de Rosillon („Die lustige Witwe“). 2016/17 verkörpert er die Titelpartie in Alexander Zemlinskys Einakter „Der Zwerg“.

 

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