Aile Asszonyi


Die Sopranistin Aile Asszonyi absolvierte ihr Gesangsstudium in ihrer Heimat Estland und perfektionierte sich bei Carlo Bergonzi. 2004 erhielt sie in Brüssel den „Prix des Donateurs du Concours Reine Elisabeth”, und in Estland wurde sie wiederholte Male mit angesehenen Theaterpreisen bedacht.
Ihre künstlerische Laufbahn begann sie im Philharmonischen Kammerchor Estlands, und ihr Operndebut erfolgte am Theater Vanemuine in Tartu im Jahre 2000 als Despina („Così fan tutte“). Zu ihrem breitgefächerten Repertoire zählen die Titelpartie in Haydns „Armida“, Donna Elvira („Don Giovanni“), Leonore („Fidelio), Adina („L’elisir d’amore“), Maria Stuarda, Giovanna d’Arco, Schwester Angelica und Miss Jessel in „The Turn of the Screw“. Hinzu kommen die Uraufführungen von Isidora Žebeljans Opern „Zora D“ und „Dve glave i devojka“. Seit 2010 ist sie an der Oper von Tallinn verpflichtet, wo sie u. a. Fiordiligi („Così fan tutte“), Venus und Elisabeth in „Tannhäuser“, Violetta Valery („La Traviata“), Amelia („Un ballo in maschera“), Aida, Marguerite („Faust“), Lisa („Pique Dame“), Manon Lescaut, Mimì („La Bohème“), Rosalinde („Die Fledermaus“), sowie in Erkki-Sven Tüürs Oper „Wallenberg“ singt.
Zu den Regisseuren, mit denen sie bislang gearbeitet hat, zählen Dmitry Bertman, Stefan Herheim, Roman Hovenbitzer, David Pountney, Daniel Slater, Nicola Raab und Andrejs Žagars.
An der Oper Graz debutiert sie in der Saison 2016/17 als Mutter in Luigi Dallapiccolas „Der Gefangene“ und singt die Partie der Ghita in Alexander Zemlinskys „Der Zwerg“.

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